DotScope

DotScope mini: Die effizienteste Methode Tiefdruck-Zylinder zu messen


Das DotScope mini definiert eine neue Leistungsklasse unter den Näpfchenmessgeräten für den Tiefdruck. Alle Komponenten sind auf maximale Produktivität getrimmt. Messungen können durchgeführt und gespeichert werden, ohne dass das Messgerät aus der Hand gestellt werden muss. Die Messung erfolgt i.a. automatisch und die Neu-Fokussierung kann häufig entfallen.

DotScope-Mikroskop
DotScope mini, das kompakte portable Mikroskop.

Mit zwei Tasten am Gerät kann das DotScope die Funktionen "Bild aufnehmen und automatisch vermessen", "Messung speichern" und "Live-Bild" ausführen, so dass das Mikroskop für aufeinander folgende Messungen nicht aus der Hand gestellt werden muss. Der Workflow gestaltet sich dadurch sehr effizient. Die gespeicherten Messungen können später wieder geladen, geprüft und ggf. korrigiert oder ergänzt werden.

Besonders schnell kann man mit der Serienmessung arbeiten. Hier wird vorgegeben, wie viele Messungen im Layout X x Y durchgeführt werden sollen. Hat man z.B. einen Zylinder mit 12 Farbkeilen mit jeweils 10 Druckdichten, so gibt man 12 x 10 Messungen vor. Nun kann man mit dem DotScope ohne das Gerät aus der Hand zu geben die 120 Messungen durchführen. Das Ergebnis ist eine Tabelle mit 12 x 10 Durchschnittsmesswerten je Messung. Durch Anklicken des jeweiligen Tabellenfeldes wird die entsprechende Messung geöffnet, kann geprüft, ggf. korrigiert und wieder gespeichert werden. Erfahrungen zeigen, dass hierdurch um mehr als Faktor 5 schneller gearbeitet werden kann als mit herkömmlicher Messtechnik.

DotScope-Software
Die DotScope-Software ist klar gegliedert, zeigt ein großes Videobild und ist intuitiv zu bedienen.

Das DotScope mini besitzt eine xy-Verstellung, wodurch zu untersuchende Details einer Druckform punktgenau angefahren werden können. Die y-Verstellung hat einen unendlichen Stellbereich, ideal um Messungen entlang einer vertikalen Linie zu machen.

Tiefdruck-Näpfchen
Die Bildverarbeitungssoftware vermisst zuverlässig automatisch alle Näpfchen im Bild - auch bei Volltonflächen mit schmalen Stegen.

Bei der automatischen Messung wird automatisch das Raster der Gravur bestimmt und alle Näpfchen im Bild vermessen. Der Bediener kann vorgeben, welche und wie viele Messwerte im Bild angezeigt werden sollen. Die automatische Messung vermisst auch zuverlässig Volltonflächen mit schmalen Stegen. Durch Kanteninterpolation wird eine Subpixel-genaue Auflösung erreicht. Daher arbeitet man mit dem DotScope üblicherweise mit dem Objektiv 5x oder 10x. Durch das größere Messfeld können mehr Näpfchen gleichzeitig erfasst werden. Das Objektiv 20x wird dann nur noch für Dokumentationszwecke verwendet, wenn es darum geht, ein möglichst großes Bild eines kleinen Details zu erstellen.

Selbstverständlich kann auch manuell gemessen werden. Dabei kann man entweder mit einer automatischen Messung beginnen und diese korrigieren oder ein Bild einfrieren und nun einzelne Details vermessen. Hierfür stehen die Tools "horizontale Messung", "vertikale Messung" und "freie Messung" zur Verfügung. Innerhalb eines Bildes können praktisch beliebig viele Messungen eingetragen werden.

Für die Dokumentation und Archivierung stehen derzeit folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Messung speichern und laden
  • Messprotokoll drucken
  • Datenbankanbindung
  • JPG-Bild erstellen

  • Die Konstruktion des Fußes haelt die Fokusebene fest, so dass auch bei wechselnden Zylinderdurchmessern kaum nachfokussiert werden muss.

    Die Fokussierung wird durch eine Bildschärfe-Anzeige unterstützt, so dass immer und wiederholbar die optimale Fokusebene einstellbar ist.

    Optional ist das DotScope mini auch mit einer z-Messung verfügbar.


    Technische Daten:


  • Kameraauflösung: 768 x 576 Pixel
  • Zylinderdurchmesser: 60 mm bis plan
  • Gewicht: 2,9 kg

  • ObjektivMax. MessfeldgrößeMax. Kameraauflösung
    5x1400 x 1060 um²1,10 um/Pixel
    10x700 x 530 um²0,55 um/Pixel
    20x350 x 260 um²0,27 um/Pixel